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Exzellenz in Lehre und Bildung

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Titelbild: Exzellenz in Lehre und Bildung © pressmaster / fotolia.com

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Die Grundlage für den Wohlstand und die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Region bilden gut ausgebildete Menschen. Veränderungen in der Arbeitswelt verlangen die Unterstützung der Menschen durch Wissensbildungs- und Qualifizierungsangebote vom Kleinkind bis zum Rentner.

Die Wissensbildung beginnt bereits im Kleinkindalter: Kindergartenplätze oder Plätze in ähnlichen Einrichtungen, in denen Kinder spielend lernen und ihre sozialen Kompetenzen auszubilden beginnen, sind dabei die Voraussetzung – ebenso eine schulische Ausbildung, die vielfältige Angebote wie bi- und multilinguale Schulen sowie Schulen mit alternativen Unterrichtsmethoden umfasst. Nach dem Abschluss der schulischen Bildung müssen attraktive Hochschulen sowie eine Vielzahl von Ausbildungsunternehmen die Berufsqualifizierung der jungen Erwachsenen übernehmen. Darüber hinaus ist für die Erwachsenenbildung ein attraktives und vielseitiges Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten erforderlich. Neben Bildungseinrichtungen sind weitere Angebote beispielsweise in Museen oder Bibliotheken notwendig, um Wissen zugänglich zu machen.

Indikatoren

Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife – Wissenschaftsstadt Darmstadt mit höchster Abiturientenquote: Exzellente Bildung ist eine maßgebliche Voraussetzung für die Ausstattung einer Region mit qualifizierten Fachkräften. Der Anteil der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife dient hier als Indikator.

Internationale Schulen – Frankfurt International School auf Platz eins in Deutschland: Eine Region, die den Zuzug internationaler Fachkräfte und ihrer Familien fördern möchte, benötigt ein ausreichendes Angebot an internationalen Schulen. Zudem ermöglichen diese Schulen auch hier lebenden deutschsprachigen Familien eine internationale Ausbildung ihrer Kinder. Der geläufige Begriff »Internationale Schule« ist jedoch nicht eindeutig definiert. In der Regel handelt es sich um private, häufig englischsprachige Einrichtungen, deren Besuch die Zahlung eines Schulgeldes voraussetzt.

Jugend forscht – Teilnehmer aus der Wissensregion erhielten 16 Preise: Der bundesweit durchgeführte Wettbewerb »Jugend forscht« richtet sich an junge Menschen bis zu einem Alter von 21 Jahren. In den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik können Einzel- oder Gruppenprojekte eingereicht werden.

Ausbildung – über 21.000 abgeschlossene Verträge: FrankfurtRheinMain als Wissensregion hat einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Das duale Berufsausbildungssystem verbindet die praktische Ausbildung im Betrieb mit dem Unterricht an einer Berufsschule.

Hochschulen – 37 Standorte in der Wissensregion: Hochschulen dienen dem Zweck der Forschung, der wissenschaftlichen Lehre und der Verleihung akademischer Grade. Sie sind somit bedeutende Orte zur Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte sowie zur Generierung von neuem Wissen.

Studierende – hoher Andrang an den Hochschulen der Wissensregion: Die Fach- und Führungskräfte von morgen erhalten heute ihre Qualifikation an den Hochschulen. Die Anzahl der Studierenden ist damit ein Indikator für den Nachwuchs an Hochqualifizierten.

Ausländische Studierende – Städelschule mit besonderer Anziehungskraft: Ausländische Studierende tragen Wissen aus aller Welt in die Region und das hier erworbene Wissen hinaus in ihre Heimatländer. Bleiben sie nach ihrem Studienabschluss in der Region, sind sie gesuchte Fachkräfte für Wirtschaft und Wissenschaft. Die Zahl der ausländischen Studierenden spiegelt die internationale Attraktivität des Studienortes wider. Erfasst wurden alle Bildungsinländer und -ausländer nach der amtlichen Hochschulstatistik.

Exzellenzkriterien: Promotionen, Habilitationen und wissenschaftliches Personal – knapp 2.000 Promotionsabsolventen: Die Anzahl der Studierenden bezogen auf das wissenschaftliche Personal gibt einen Anhaltspunkt für die Betreuungssituation der Studierenden an Hochschulen. Die Anzahl an Promotionen und Habilitationen sind ein Indiz für wissenschaftlichen Nachwuchs, der für ein ausreichendes und gut ausgebildetes Lehrpersonal an Universitäten von großer Bedeutung ist.

Beschäftigte ohne Berufsausbildung (Ungelernte) – Anteil in allen Kreisen stark zurückgegangen: Der Wandel zur Wissensgesellschaft führt zu einer Veränderung in der Nachfrage nach der Qualifikation der Arbeitskräfte. Negative Konsequenzen entstehen dabei vor allem für ungelernte Beschäftigte. Der Anteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Berufsausbildung an allen Beschäftigten gibt einen Anhaltspunkt über das Angebot an Arbeitsplätzen für ungelernte Arbeitskräfte. Diese finden sich vor allem im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen, im Einzelhandel, Gastgewerbe, in der Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen und im Baugewerbe.

Beschäftigte mit Berufsausbildung – in den Landkreisen durchschnittlich höherer Anteil als in den Städten: Aktuelle Analysen weisen darauf hin, dass in Zukunft ein großer Mangel an Fachkräften mit Berufsausbildung und akademischem Abschluss entstehen wird. Als Indikator für die Versorgung einer Region mit praxisnah ausgebildeten Fachkräften dient der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Berufsausbildung bezogen auf alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Beschäftigte mit akademischem Abschluss – fast alle Kreise verzeichnen starken Anstieg seit 2000: Einem hinreichenden Angebot an akademisch ausgebildeten Fachkräften kommt hinsichtlich des zunehmenden Fachkräftemangels eine enorme Bedeutung zu. Als Indikator wird der Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Fachhochschul- oder Universitätsabschluss betrachtet.

Bilder

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Titelseite: Wissensatlas 2012

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