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Kultur- und Kreativwirtschaft

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Kultur- und Kreativwirtschaft © iStock.com/maxoidos

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FrankfurtRheinMain ist eine der stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Zahlreiche international tätige Konzerne mit bekannten Namen sowie kleine und mittelständische Unternehmen haben hier ihren Sitz, rund zwei Millionen Menschen sind hier beschäftigt.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat eine besondere Bedeutung für die gesamte Wirtschaft, da sie wichtige Impulse für neue Produkte und Prozesse in vielen anderen Branchen setzt und weil sie eine steigende Bruttowertschöpfung hat. Bereits heute liegt ihr Beitrag zum deutschen Bruttoinlandsprodukt vor der chemischen Industrie und der Energieversorgung und nur knapp hinter der Automobilindustrie.

Kern der kultur- und kreativwirtschaftlichen Aktivität ist der schöpferische Akt, der überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert ist und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen oder kreativen Gütern und Dienstleistungen befasst. Grundlage ist die Fähigkeit, etwas völlig neu denken und entstehen lassen zu können.

Auch wenn diese Fähigkeit die Branche verbindet, ist ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den verschiedenen Teilbranchen bisher kaum entwickelt. Dies liegt unter anderem an den sehr unterschiedlichen Kundengruppen, Arbeitsweisen, Unternehmensstrukturen und auch Unternehmenskulturen. So werden unter dem Begriff der »Kultur- und Kreativwirtschaft« etwa ein Fernsehsender, ein selbstständiger Bildhauer, eine Werbeagentur oder ein Museum zusammengefasst.

Beschäftigungsschwerpunkte in der Region sind vor allem die Teilbranchen »Software/Games«, »Design«, »Werbung«, »Verlagsgewerbe« und »Rundfunkwirtschaft «.